Detaillierte Erläuterung der Materialklassifizierung für nahtlose Gasflaschen
Aufgrund der unterschiedlichen Fertigungsmaterialien lassen sich nahtlose Gasflaschen in folgende Haupttypen unterteilen. Zwischen den verschiedenen Flaschentypen bestehen signifikante Unterschiede hinsichtlich der Fertigungsprozesse, Materialeigenschaften und Anwendungsbereiche. Die genaue Klassifizierung lautet wie folgt:
1. Nahtlose Gasflaschen aus Stahl
Nahtlose Stahlgasflaschen werden aus hochwertigen Stahlblöcken oder nahtlosen Stahlrohren als Rohmaterialien durch Stanzen und Strecken oder Warmumformen und Verschließen des Bodens hergestellt. Das Material für den Flaschenkörper ist beruhigter Stahl, der in basischen Siemens-Martin-Öfen, Elektroöfen oder Sauerstoffblas-Konvertern erschmolzen wird. Gängige Werkstoffe sind hochwertiger Kohlenstoffstahl, Manganstahl, Chrom-Molybdän-Stahl und andere Speziallegierungsstähle. Diese Werkstoffe zeichnen sich durch hervorragende Druckfestigkeit und strukturelle Stabilität aus.
Aufgrund ihrer zuverlässigen Druckbeständigkeit werden nahtlose Stahlgasflaschen hauptsächlich zur Lagerung von permanenten Gasen (d. h. komprimierten Gasen) und unter hohem Druck stehenden verflüssigten Gasen verwendet und finden breite Anwendung in Bereichen wie der industriellen Produktion und der Energieversorgung.

2. Geschweißte Stahlgasflaschen
Geschweißte Stahlgasflaschen werden aus Stahlplatten hergestellt, die durch Stanzen geformt und anschließend durch Walzschweißen verbunden werden. Das Material für den Flaschenkörper und die drucktragenden Bauteile ist ebenfalls beruhigter Stahl, der in Siemens-Martin-Öfen, Elektroöfen oder Sauerstoffkonvertern geschmolzen und verarbeitet werden muss. Die Kernmaterialien müssen gut stanzbar und schweißverträglich sein, um die Dichtheit und Festigkeit der Schweißverbindungen zu gewährleisten.
Im Vergleich zu nahtlosen Stahlgasflaschen ist ihre Druckbeständigkeit relativ geringer. Sie eignen sich hauptsächlich zur Lagerung von verflüssigten Gasen unter niedrigem Druck und werden häufig in Bereichen wie der zivilen Gasversorgung und der industriellen Gasversorgung im kleinen Maßstab eingesetzt.

3. Filamentgewickelte Glasfaser-Gasflaschen
Glasfaserverstärkte Gasflaschen (teilweise mit Kohlenstofffasern verstärkt) bestehen aus einem Verbundwerkstoff. Sie verfügen in der Regel über einen inneren Aluminiumzylinder, der die Luftdichtigkeit gewährleistet. Der äußere Teil ist mit Glasfasern und Klebstoff umwickelt und bildet so eine drucktragende Verstärkungsschicht. Die Drucktragfähigkeit wird hauptsächlich vom gewickelten Außenzylinder getragen. Diese Verbundkonstruktion verleiht den Flaschen sowohl eine hervorragende Wärmedämmung als auch ein geringes Gewicht, was die Transportierbarkeit deutlich verbessert.
Diese Art von Gasflasche dient hauptsächlich zur Speicherung von Druckluft für Atemschutzgeräte und wird vor allem bei Einsätzen wie Brandbekämpfung, Arbeiten in toxischen und gefährlichen Bereichen sowie bei Bauarbeiten in sauerstoffarmen Umgebungen verwendet. Sie wird von den Einsatzkräften auf dem Rücken getragen und zusammen mit Atemschutzmasken verwendet. Hinsichtlich der Spezifikationen ist ihr Volumen in der Regel gering und liegt üblicherweise zwischen 1 und 10 Litern, während der Fülldruck relativ hoch ist und meist zwischen 15 und 30 MPa liegt, um den Gasbedarf für Langzeiteinsätze zu decken.
